Mittwoch, 18. März 2015

[Rezi]Puls von Stephen King

PulsBuchinfos:

ISBN: 978-3-453-56509-8
Seiten: 576
Format: Taschenbuch
Verlag: Heyne
Übersetzer Wulf Bergner
Erscheinungsdatum: 03.09.2007
Preis: 9,99  € (D) Kaufen


Klappentext:
Das Grauen kommt nicht aus Gräbern oder aus dem Weltraum. Es ist mitten unter uns und steckt in jeder Handtasche. Das Handy ist ein moderner Heilsbringer, doch in Stephen Kings „Puls“ kommen mit dem Klingelton Wahnsinn und Tod.

Clayton Riddell ist geschäftlich in Boston, hat schon Geschenke für seine Familie besorgt und möchte sich vor der Heimfahrt gerade bei einem Straßenhändler ein Eis kaufen, als die Welt untergeht. Geschäftsleute, Schüler, Busfahrer, alle Menschen, die in diesem Moment ein Handy am Ohr haben, laufen wie auf einen geheimen Befehl hin Amok, fallen übereinander her, schlachten sich gegenseitig ab, stürzen sich ins Verderben. Irgendwie können Clay, ein kleiner Mann mit Schnurrbart und ein junges Mädchen, das beinahe von ihrer Mutter umgebracht worden wäre, sich in ein Hotel retten. Sie sind völlig abgeschnitten von der Außenwelt. Clay will unbedingt herausfinden, wie es um seine Frau und vor allem um seinen Sohn Johnny steht, der gerade in der Schule war, als der mörderische Irrsinn losging. Zu ihm muss Clay Kontakt aufnehmen, bevor ein anderer es per Handy tut. Die Suche nach Johnny wird zur Schreckensmission durch eine apokalyptische Welt.
Quelle

 
 *Nachtrag: Gelesen 2. April 2014*

Inhalt: Clayton Riddell ist geschäftlich in Bosten. Alles läuft super und er freut sich über seinen Erfolg. Doch dann passiert es komisches, die Menschen verhalten sich seltsam, drehen durch. Eben noch mit dem Handy telefoniert und nun schlagen sie auf einander ein. Wie kann das gehen und was ist mit seinem Sohn Johnny, der doch auch ein Handy hat.

Cover:  Ist schlicht aber aussagekräftig. Würde es mir aber nicht als Deko ins Regal stellen, da gibt es schönere.

Schreibstil / Aufbau etc. : Im Gegensatz zu anderen King Bücher, sind wir hier gleich im Geschehen. Meistens baut er erst langsam die Charaktere und die Umgebung auf, bis dann die Action beginnt, nicht so bei Puls. Kein steigender Spannungsbogen sondern ein konstanter. Konnte gleich in die Geschichte einsteigen und flüssig und schnell lesen.

Charakter: Clayton Riddell ist die Hauptperson, ein Künstler ( Typisch für King)  bis dato eher erfolglos. Der von seiner Frau getrennt lebt und seinen Sohn liebt. Er war mir weder groß sympathisch noch unsympathisch. Gleich am Anfang der Geschichte trifft er auf Tom, der mir dann schon sympathischer war, mit seiner feinfühligen Art. Und kurz darauf auf Alice, ein junges Mädchen, das erst noch ihr Trauma überwinden muss. Im späteren Verlauf begegnet die Gruppe dann noch Jordan, der zwar noch jung ist aber einiges im Köpfchen hat. Warum ich die Charaktere nicht genauer beschreibe? Ich habe das Buch vor 4 Monaten gelesen und ich muss gestehen, ich habe die Charaktere zwar noch bildlich vor mir, aber über ihre Eigenschaften kann ich nicht mehr viel sagen. Das mag zu einem an meinem Gedächtnis liegen, aber auch daran das es King hier versäumt hat die Charakter so zu beleuchten wie er es sonst tut.

Meine Meinung: Ich lese gerne die Bücher von King, weil er sich sehr viel mühe gibt die Charakter zu zeichnen. Wer schon Bücher von ihm gelesen hat, weiß was ich meine. Das hat mir hier gefehlt. Ich hatte die Menschen zwar bildlich vor mir stehen, aber sie waren für mich zu platt ( an King Verhältnissen bemessen) Dafür gab es aber gleich Action, was sonst eher untypisch ist. Für mich war das Buch Spannungsreich. Das Ende nun ja, es ist eben offen, jeder kann sich seinen Teil denken.  Sehr gut fand ich, das Handys die Apokalypse auslösen. Gerade in der heutigen Zeit, wo kaum noch jemand seine Umgebung war nimmt und nur noch auf sein Smartphon schaut. Die Umsetzung war für mich ein klein wenig holprig, manche Sachen haben sich mir nicht ganz erschlossen. Aber man muss ja nicht immer alles Verstehen.

 
 Leseempfehlung für Menschen dir gerne gleich mitten im Geschehen stehen. Und auch für diejenigen die King bis jetzt wegen seinen ausschweifenden Charakter Beschreibungen gemieden haben.





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