Samstag, 18. April 2015

[Rezi] Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben George R. R. Martin

[Nachtrag] Lesemeinung zu  Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben von George R. R. Martin


Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der SiebenBuchinfos:

Titel: Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben
Autor: George R. R. Martin
ISBN: 978-3-7645-3122-5
Seiten: 416
Format: Paperback, Klappenbroschur,
Verlag: Penhaligon
Erscheinungsdatum:  23. September 2013
Preis: 15,00 € (D) Kaufen


Klappentext:
Die Vorgeschichte zu »Das Lied von Eis und Feuer«
Ein Jahrhundert vor den Ereignissen in der Bestsellersaga »Das Lied von Eis und Feuer« nimmt ein Knappe namens Dunk das Schwert seines verstorbenen Herren an sich. Er will an einem Turnier teilnehmen, um selbst ein Ritter zu werden. Doch »Ser Duncan« hat noch viel zu lernen über die Welt der Edlen und Mächtigen. Beim Versuch, einen Platz im Turnier zu ergattern, macht er sich bald ebenso viele Feinde wie Freunde. Dunk ist ein fähiger Kämpfer mit einem starken Ehrempfinden. Doch wird das reichen, um ihn in den Augen der Welt als wahrer Ritter dastehen zu lassen? Oder ist er nur ein fehlgeleiteter junger Mann, der sich und andere in tödliche Gefahr bringt? Quelle


Der Heckenritter von Westeros, ist eine Sammlung von 3 Novellen über einen Heckenritter Namens Dunk und seinen Knappen Ei. Der Heckenritter, Das verschworene Schwert und Der geheimnisvolle Ritter.

 Ich bin begeistern von der Eis und Feuer Reihe, weswegen ich auch unbedingt den Heckenritter lesen wollte, spielt er doch auch in Westeros. Beworben wurde das Buch mit dem Spruch „Die Vorgeschichte zu »Das Lied von Eis und Feuer«“ , was ich nicht ganz richtig finde. Dieser Spruch und die ganze Schiene der Vermarktung führt nur dazu, beim Leser eine falsche Erwartungshaltung zu wecken. Die Geschichte spielt in der gleichen Welt wie auch dLvEuF, nur einige Jahre vorher, aber es tauchen keine lieb gewonnen Charaktere auf und auch ist der Schwerpunkt und der Stil etwas anderes wie bei dLvEuF. Vergleicht man die Reihe gegen dieses Buch, so hat es kaum eine Chance zu bestehen. Betrachtet man es aber, als das was es ist, eine Sammlung von 3 Kurzgeschichten über einen Heckenritter, unabhängig von der Genialität des Epos von dem es die Vorgeschichte sein soll, so hat man seine Lesefreude daran.

Ganz schlimm finde ich hier die Übersetzung, hätte man den Namen Egg nicht so, als Eigennamen stehen lassen könne, müssen es denn so zwanghaft übersetzt werden. Es ist echt verwirrend, wenn von Ei als Person gesprochen wird dann noch von Ei als Lebensmittel und man Besten fand ich noch als es hieß Eis und ich mich fragte, woher die Eis im Sommer haben, obwohl nur von Ei die rede war. Da wäre Egg um einiges besser gewesen, hätte auch viel besser zu dem Namen gepasst, von dem es ein Spitzname / Kurzform ist.

 Der gute George hat eine Schwäche für Beschreibungen von Gewändern, Rüstungen, Schildern und was ein Mensch und Ross sonst noch an sich tragen kann. Leider teile ich da sein Interesse nicht so, weswegen ich diese Teile auch nur überflogen habe.  Noch dazu kommt die Fülle an Namen, Lords und Geschichtlichen Ereignissen. Einige konnte ich zwar zuordnen, aber andere waren wohl recht unbedeutend. Hier wäre ein kleines Verzeichnis am Ende, wie man es schon aus den dLvEuF Büchern kennt hilfreich gewesen. Da die Novellen in Amerika einzeln veröffentlicht wurden, gibt es aber immer wieder Wiederlungen.. Sodass sich einem das Wichtige doch nach dem 3 mal lesen einprägt. Und man das Gefühl hat, zu verstehen, Wer, Wieso und Warum mit Wem einen Krieg angefangen hat.


Ich betrachte das Buch unabhängig zu der Reihe und vergebe 4 Weingummis. Die von mir genannten Kritikpunkte, waren mir alle schon vor dem lesen klar, da es Martins Stil ist so zu schreiben und für die Deutsche Übersetzung kann er nichts. Jede Novelle hat ihren eigenen Spannungsbogen, Action und Ritterlichkeit und sorgt für eine gute Unterhaltung.


Kommentare:

  1. Huhu,

    so wie du das beschreibst, erinnert mich die Geschichte an diverse Romane aus dem Mittelalter. Parcival oder Erec, falls dir das was sagt.

    LG
    Steffi♥

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja die Welt Westeros ist an das damalige Mittelalter angelegt, nur mit Drachen und so^^

      Sagt mir nichts aber Google hilft^^

      Löschen
    2. Das weiß ich doch ^^ Ich habe den ersten Band von GoT auf Englisch gelesen.
      Ich hab mich jetzt eher auf die Schilderungen über das Geschmeide und so bezogen.
      Manchmal sind meine Gedanken echt wirr ;P

      LG

      Löschen
    3. Und manchmal bin ich verplant^^
      Na wenn du Band 1 gelesen hast, solltest du bald mit Band 2 weiter machen ;)

      Löschen

Ich freue mich über eure Kommentare :-)
Manchmal braucht meine Antwort etwas , aber sie kommt ^^