Dienstag, 21. April 2015

[Rezi] Extinction - Kazuaki Takano

Lesemeinung zu  Extinction von Kazuaki Takano

Buchinfos:

Titel:  Extinction
ISBN: 978-3-570-10185-8
Seiten: 560
Format: Paperback, Klappenbroschur,
Erscheinungsdatum: 2. Januar 2015
Preis: 14,99 € (D) Kaufen



Manchmal ist die Natur wahllos ungerecht und grausam. S. 114


Klappentext:
Ist die nächste Stufe der Evolution das Ende von uns allen?
Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt. Quelle

Kurz in eigenen Worten:
Die Menschheit ist in Gefahr. Dem Präsidenten werden Unterlagen vorgelegt, laut denen ein gefährliches Virus in einem Pygmäenstamm im Kongo. Ein Sondereinsatzkommando muss her, der Amerikaner Jonathan Yeager ist einer von ihnen, das Geld kann er gut gebrauchen, doch zögert er, denn sein Sohn ist krank, er leidet an einer Unheilbaren Krankheit, die ihn bald töten wird. Kento´s Vater ist plötzlich gestorben und nun soll der junge Japanische Wissenschaftler seine geheime Forschung vorführen und ein Heilmittel für eine Unheilbare Krankheit finden. Wer sich nun fragt, wie dies alles zusammen passt, lest das Buch, dann erfahrt ihr es ;-)

Cover: 
Thriller stehen in der Cover Gestaltung oft den anderen Genres nach, finde ich. Durch dieses goldene Gelb wird man zwar auf das Buch aufmerksam, und das X prägt sich auch ein. Aber mit dem Cover nach vorne würde ich es nicht in das Bücherregal stellen.

Meine Meinung:
Kazuaki Takano hat hier einige Handlungsstränge untergebracht. Es gibt Zwei große Handlungsverläufe, die da wären.

Kento, der jungen japanischen Wissenschaftler bei seiner suche nach einem Heilmittel und den damit verbundenen Schwierigkeiten, weil ihm jede Menge Steine in den Weg gelegt werden.Es ist ein sympathischer Kerl. Aber trotzdem mochte ich seine Kapitel am wenigsten, es gab zwar den ein oder anderen Spannenden Moment, aber die meiste Zeit fand ich sein Wissenschaftliches geredet und die Analysen recht anstrengend, zäh und langweilig. Ich konnte damit einfach nicht viel anfangen, da ich mich in dem Bereich auch gar nicht auskenne und mit vielen Begriffen / Verfahren nichts anfangen konnte.

Yeage, der amerikanische Ex Soldat, der einen unheilbar kranken Sohn hat, welcher nur noch einen Monat zu leben hat. Dies war mein Lieblingsstrang. Nicht nur weil es hier jede Menge Action gab, sonder auch weil mir Yeager am sympathischsten war. Er ist ein guter Mensch, auch wenn er ein paar Dinge tun muss, die nicht unter den Begriff Gut fallen. Er ist intelligent, denkt analytisch und strategisch, seinen Vorgehen zu folgen fand ich sehr interessant. Die Gruppe an Söldner, die ihn auf der Mission begleitet, war bunt gemischt an Charakteren und hat mir gut gefallen. Sehr interessant fand ich das zusammen treffen der Soldaten mit dem Pygmäenstamm

Der Präsident und sein Mitarbeiter, gelegentlich wird dem Leser gezeigt, was im Washington passiert. Die Ausflüge haben mir auch gefallen, auch wenn sie ziemlich erschreckend waren. Erwähnenswert finde ich, dass dieser Präsident, der einen unnötigen Krieg angefangen hat und ohne schlechtes Gewissen unschuldige Folter lässt ( nur ein paar seine Vergehen) Gregory Burns heißt.

Es gibt auch noch ein paar andere Personen die kurzzeitig vom Leser begleitet werden, diese werde ich nun nicht alle aufzählen. Aber durch sie bekommt man einen guten Einblick, auch aus anderen Sichtweisen und somit wird das Buch lebendiger.Die vielen Stränge waren zwar am Anfang leicht verwirrend, aber im Verlauf des Buches, haben sie zur Spannung beigetragen.

Fakten, diese gibt es hier so einige.Wie schon erwähnt, fand ich die im Naturwissenschaftlichen Bereich nicht sehr interessant. Dafür habe ich aber etwas im Geografischen und Anthropologischen Bereich gelernt. Ich finde es gut, wenn ein Buch auch noch nebenbei bildet.

Für Wissenschafts Fans die gerne Thriller lesen. 
Ein Thriller, der nicht nur Spannung verbreitet, sondern auch informiert und belehrt.



Danke an den C. Bertelsmann Verlag für das Leseexemplar

Kommentare:

  1. So sind wir alle unterschiedlich, mir hat tatsächlich Kento besser gefallen und den wissenschaftlichen Teil fand ich interessanter als die ganzen Kampfszenen im Kongo ... Vom Fazit her, kommen wir allerdings zu einem ähnlichen Schluss.

    LG Nicole

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    1. Ja so lang wir uns beide gut unterhalten gefühlt haben^^
      Ich hat schon in der Schule das Problem, das mein Gehirn bei Chemie und Physik einfach auf Durchzug geschallten hat, egal wie sehr ich aufpassen wollte, nach 5 min war ich weg. Vermutlich fand ich Kento Part deswegen noch so spannend.........

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Ich freue mich über eure Kommentare :-)
Manchmal braucht meine Antwort etwas , aber sie kommt ^^