Sonntag, 20. September 2015

[Rezi] Das Eherne Buch von Christian von Aster

Buchinfos:

ISBN: 978-3-608-93934-7
Seiten:347
Format:  Klappenbroschur
Verlag: Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:  22. August 2015
Preis: 17,95  € (D) Kaufen








Klappentext:

Die letzte Hoffnung für das zerrissene Reich:
eine fast vergessene Legende und ein junger
Bibliothekar

Der Sohn des alten Fürsten fällt einem heimtückischen Anschlag zum Opfer. Ein totgeglaubter Clan erhebt von Neuem sein Haupt. Ein letzter Kampf um Überleben oder Vernichtung droht.
Aus den Händen seines Vaters empfängt Jaarn, der letzte Nachkomme des Hauses von Stahl, ein sagenumwobenes Schwert, mit dessen Hilfe er dem Reich Frieden bringen soll. Es trägt den Namen »Das Eherne Buch« und ist aus Geschichten geschmiedet. Fürsten und Räuber trachten nach dem Legendeneisen und bald heften sich die gefürchtetsten Meuchelmörder des Reiches an seine Fersen. Seiner Jugend und Unerfahrenheit zum Trotz liegt das Schicksal des Reiches allein in Jaarns Händen. Zwischen Gaunern und Gelehrten ist es ihm bestimmt, zum Helden zu werden.Quelle


 

Es geht um Menschen, die Menschen töten, dafür getötet werden und das Ganze an ihre Kinder vererben, damit auch diese töten und getötet werden.
Seite 103


Zu Beginn hatte ich Start Schwierigkeiten mit dem Buch. Ich kam nicht so richtig in die Geschichte rein. Mir fehlten an manchen Stellen ausführlicherer Beschreibungen und so konnte ich mir am Anfang vieles nicht so genau vorstellen. Dies legte sich aber nach einer Weile, nachdem ich mich in die Welt hinein gefunden hatte und ich kam in einen angenehmen Lesefluss. Der Fantasy Anteil ist eher gering, viel mehr geht es um Legenden, Sagen und Überlieferungen. Das Cover ist hierbei sehr gut gewählt und passt perfekt.

Wie zu erahnen ist, ist das Thema Krieg und somit auch Frieden ein Zentrales Punkt im Roman. Hier gibt das Buch ein paar schöne Denkanstöße, die einen auch Nachdenklich stimmen können. Als Leser erfährt man, wie sich die endlosen Kriege auf die Menschen auswirken. Und was sie alles bereit sind zu tun, um den Frieden zu bekommen, oder auch zu vereiteln.  Man lernt viele unterschiedliche Charaktere kennen und bei einigen weiß man zu erst nicht, ob sie nun zu den Guten oder den Bösen gehören. Und vielleicht fragt man sich nach einer Weile auch, ob es überhaupt Gut und Böse gibt.....

 Es ist nicht unsere Geburt oder das Wort eines anderen, was unsere Bestimmung ausmacht. 
Einzig das, was wir tun.
Seite. 321

 Jaarn ist kein Typischer Held, als belesener Bibliothekar, der die meiste zeit seines Lebens in einem Turm verbracht hat, kennt er sich zwar mit Büchern aus, aber das Leben an sich, ist in echt etwas ganz anderes als in einem Buch. Mit ihm konnte ich nicht so recht warm werden, hier hätte ich mir mehr Charakterisierungen gewünscht. Den Narbensammler hingegen fand ich sehr interessant. Man weiß nicht wer er ist, lange auch nicht was sein Ziel ist und dies macht seine Person so geheimnisvoll und mysteriös.
 

 
Ein eher ungewöhnliches High Fantasy Buch,
mit einer interessanten Grundidee 
und schönen Denkanstößen. 
Ich habe es gerne gelesen, doch wirklich packen konnte es mich nicht.
Aber Langweilig war es auch nicht direkt, doch fehlte mir manchmal die Spannung.





Kommentare:

  1. Hey,
    ich finde da Buch klingt schon gut, und ich werde es mir mal genauer angucken, vielleicht wandert es ja auf meine WuLi ;D
    Lg Caro
    booktravelerblog.blogspot.de

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    1. Hallo Caro,
      schön :-)
      Meld dich doch, falls du es liest und sag mir, wie es dir gefallen hat :-)
      Liebe Grüße

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Ich freue mich über eure Kommentare :-)
Manchmal braucht meine Antwort etwas , aber sie kommt ^^