Sonntag, 6. September 2015

[Rezi] Order of Darkness - Schicksalstochter von Philippa Gregory

Buchinfos:

ISBN: 978-3-7335-0166-2
Seiten: 352
Format:  Broschur
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Erscheinungsdatum:  20. August 2015
ab 14 Jahre
Preis: 8,99  € (D) Kaufen


Reihe: Order of Darkness
Band 1:Schicksalstochter
Band 2:Sturmbringer 22. Oktober 2015
Band 3:Schatzwächter 10. Dezember 2015


Klappentext:
Italien, 1453: Alles deutet auf das bevorstehende Ende der Welt hin. Gerüchte über schwarze Magie, Werwölfe und andere mysteriöse Erscheinungen ranken sich quer durch das Land. Im Auftrag eines geheimen Ordens macht sich der junge Novize Luca auf, diese rätselhaften Vorkommnisse aufzuklären. Sein erster Fall führt ihn in ein Kloster, dessen Nonnen unter schrecklichen Visionen leiden und die Wundmale Christi zeigen. Angeklagt wird die hübsche Isobel – einzig Luca glaubt an ihre Unschuld. Doch kann er sie auch beweisen? Die Suche nach der Wahrheit führt ihn tief in den Abgrund der dunkelsten Ängste und Geheimnisse des Mittelalters.
Quelle


 
Das geheimnisvolle Cover hat mich gleich angesprochen, genauso wie der Titel " Order of Darkness" das klingt nach Spannung. Da ich in letzter Zeit sehr gerne historische Bücher lesen, hat mich auch der Klappentext neugierig gemacht.  Leider war der Inhalt des Buches dann sehr enttäuschend.

Eigenständigkeit des Denkens. Das ist das Schlimmste, ist dir das klar?
Seite 15

Der Einstieg gelang mir noch gut, doch im Verlauf der Geschichte zog sich die Handlung so, dass ich das Buch immer wieder weggelegt habe, weil es mich langweilte. Die anfängliche Spannung Flaute leider schnell ab. Gerade für ein Jugendbuch fehlten auf den ersten  Seiten die Spannungsmomente. Die fehlende Liebesgeschichte hingegen störte mich kaum. Dafür aber die fehlende Tiefe der Charaktere. Für mich sind die Charaktere in einem Buch sehr wichtig, sind diese für mich nicht greifbar oder nachvollziehbar, fehlt der Emotionale Faktor fast gänzlich. Luca wirkte auf mich zu überheblich, immer wieder musste er betonen, dass er der "Chef" ist.  Auch wirkte er auf mich kalt und distanziert, ich konnte nicht viel mit ihm anfangen. Isobel wirkte auf mich dagegen sehr naiv. Halten wir fest, der eine Hauptcharakter war für mich überheblich und der andere naiv. Keine gute Mischung.

Gott hat dem Mann die Herrschaft über alles verliehen
Seite 102

 Ich habe öfters gelesen Philippa Gregory soll sehr gute historische Romane schreiben. Ich kenne nur dieses Buch von ihr und habe auch nicht vor weitere aus ihrer Feder zu lesen. Das Buch hatte viel zu viele Dialoge, normalerweise peppen diese für mich eine Geschichte auf, machen sie lebendig, aber hier störten sie mehr. Außerdem fehlten mir Beschreibungen, Erklärungen gab es viele, aber Beschreibungen fehlten mir. Wenn ich ein Buch lese, gerade ein historisch Angehauchtes dann möchte ich in diese Zeit abtauchen, mich in ihr wieder finden. Doch der Schreibstil tat es mir hier schwer, da kaum etwas beschrieben wurde. Noch dazu habe ich selten ein Buch gelesen, in dem ich das Gefühl hatte, einfach nur Wörter zu lesen, ohne Gefühl und Herz. Manchmal kam es mir mehr wie ein Bericht als wie ein Roman vor. Ohne Seele.

 
Lieblos, für mich kamen keinerlei Gefühle rüber,
nur eine aneinander Reihung von Wörtern, aber das Herz dahinter fehlte,
dafür gab es  Fakten und Erklärungen,
historisch gesehen, kann ich mich nicht beschweren.
Für ein Jugendbuch fehlten Spannungsmomente.
Habe mich leider oft beim lesen gelangweilt und hatte nicht das Verlangen weiter zu lesen.



Bitte bedekt, dies ist nur meine Meinung, wenn euch das Buch anspricht, ihr aber unsicher seid.
Bei Anima Libri gibt es eine begeistere Meinung *hier*
Und bei Denise auch eine verhaltene *hier*

Kommentare:

  1. Huhu Tanja,
    auf diese Rezension habe ich schon gewartet, weil mir das Cover des Buches so gefallen hat. Leider scheint ja was Spannung, Charaktere und Liebesgeschichte betrifft einiges zu fehlen. Genau das sind aber die Faktoren, die auch mir bei einem Buch sehr wichtig sind.
    Ganz liebe Grüße
    Tanja

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    1. Hey Tanja,
      ja leider fehlte es mir an sehr vielen bei dem Buch :/
      Die Spannung kam zu spät auf. Was gut ist, ist die historische Darstellung, aber diese ist für mich eher nicht soo wichtig bzw. bringt nicht viel, wenn das andere nicht stimmt...

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  2. Guten Morgen Tanja,
    ich hatte ja schon ein Auge auf das Buch geworfen, war aber noch nicht so 100pro überzeugt.
    Nach deiner Rezension lasse ich meinen Blick besser weiterschweifen, in der Hoffnung, etwas Ansprechendes zu finden.
    Ich wünsche dir eine zauberhafte neue Woche ;-)
    Liebst,
    Hibi

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Ich freue mich über eure Kommentare :-)
Manchmal braucht meine Antwort etwas , aber sie kommt ^^