Montag, 12. Oktober 2015

Nachtrag[Rezi] Endgame - Die Auserwählten James Frey

Buchinfos:

ISBN: 978-3-7891-3522-4
Seiten: 592
Format: gebunden
Verlag: Oetinger
Erscheinungsdatum:  Oktober 2014
ab 16 Jahren
Preis: 19,99  € (D) Kaufen

Reihe: Endgame
Band 1: Die Auserwählten
Band 2:Die Hoffnung
Band 3:

Ergänzungen:
Marcus' Entscheidung 
Chiyokos Mission
Kalas Rache 
Das geheime Wissen von Endgame
  
Klappentext:
ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch.

Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird.
Quelle


 
[Nachtrag: gelesen Dezember 2014]
Um das Buch wurde ein großer Hype gemacht, an mir ging dieser vorüber, deswegen hatte ich auch keine so großen Erwartungen an das Buch. Durch die vielen schlechten Rezis, habe ich eher nicht viel Erwartet.

Der Inhalt ist schon oft zusammen gefasst worden, deswegen  nur kurz. 12 Meteoriten erschüttern die Erde, 12 Spieler werden durch diesen Einschlag aktiviert. Sie haben ihr leben lang auf dieses Spiel gewartet, gewartet das Endgame beginnt. Gewartet, dass das Ende der Welt beginnt. Und jeder Spielt um sein Leben, um seine Rasse.....

Zuerst war ich etwas verwirrt, durch die vielen fremden Namen, die nicht unbedingt sehr geläufig waren, noch dazu die Namen ihrer Rasse und die vielen Zahlen.  Der Autor hat wohl eine Affinität zu Zahlen, so wird z.B ein Alter so 15,738 Jahre beschrieben. Noch dazu wechseln immer wieder die Längen angaben, Inch kommt recht häufig vor, fand ich etwas schade, dass dies nicht übersetzt wurde.  Noch etwas hat mich am Anfang geschockt, die Brutalität. Menschen verlieren Gliedmaßen, lösen sich in einen Sprühregen aus Blut auf und das in einem Jugendbuch ? Wäre es ein Film, so wäre er bestimmt ab 18 Jahre.

Aber ich denke die Brutalität ist gewollt und dies etwas zu sehr. Für mich hat es den Eindruck, als wollte der Autor extra so extreme Szenen schreiben um den Leser zu Schocken und ihn somit zu beeindrucken, bzw. das Interesse bei Jungleser zu wecken.  Ich bin 26 Jahre alt und schaue und lese gerne Horror, aber bei diesem Buch stand mir auch mal der Mund offen, weil mich diese Gewalt so geschockt hat, da ich ja dachte ein Jugendbuch zu lesen.

So nun zur Geschichte diese fand ich sehr interessant. Klar bei Spielen um das überleben denkt man zwangsläufig mal an die Tribute von Panem, meiner Meinung nach ist Endgame aber anders aufgebaut, also kein Abklatsch, wenn vielleicht auch daran angelegt.  Nach einer weile konnte ich dann auch die 12 Spieler unterscheiden und mochte den einen oder anderen, eine enge Beziehung konnte ich zu keinem eingehen. Dazu hat die Perspektive zu oft gewechselt.

Im ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich bin sehr gespannt wie es weiter geht.



Kommentare:

  1. Hallo Tanja,

    das Buch hatte ich lange im Blick, aber nach einigen negativen Rezensionen habe ich mich dagegen entschlossen. Vielleicht sollte ich es mir doch noch näher ansehen.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Huhu Nicole,
      ich denke, wenn man nicht so viel Erwartet, macht es Spaß...beim lesen kommt man in so einen Action Rausch...vielleicht auch Buch zum Ausleihen ?
      Liebe Grüße

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  2. Huhu Tanja,
    ich bin auch oft sehr verwundert, wie brutal die Jugendbücher von heute sind. Dann frage ich mich immer ob ich da zu empfindlich bin oder ob die Jugend von heute einfach härter ist ;o)
    Ich denke aber, wie du, dass viele Autoren meinen mit Gewalt und auch Sex die Aufmerksamkeit der Leser zu erhalten. Sowas schockiert natürlich und bleibt daher auch mehr im Gespräch.
    Liebe Grüße Tanja

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    1. Hey Tanja,
      Genau, was schockiert bleibt im Gedächtnis und im Gespräch.

      Ich bin da eigentlich nicht empfindlich, aber ein Sprühregen von Blut, joar, ist en bissl viel :-D

      Bei manchen Büchern passt die Gewalt einfach ( Elias & Laia) und bei anderen, wie hier oder auch bei Young World, wirkte sie für mich etwas aufgesetzt....so gewollt... Trotzdem macht das Lesen Spaß, man kommt in so einen Rausch^^
      Du überlegst noch es zu lesen, oder ? Wenn ich es noch recht weiß...

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Ich freue mich über eure Kommentare :-)
Manchmal braucht meine Antwort etwas , aber sie kommt ^^