Freitag, 22. Januar 2016

[Rezi] Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green

Das Schicksal ist ein mieser VerräterBuchinfos:

ISBN: 978-3-446-24009-4
Seiten: 288
Format: Hardcover
Verlag:  Hanser Verlag
Übersetzer:  Sophie Zeitz
Erscheinungsdatum: 30.07.2012
Ab 13 Jahren
Preis: 16,99   € (D) Kaufen




Klappentext:
„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.
Quelle


 
Nachdem ich "All die verdammt perfekten Tage" gelesen hatte, wollte ich noch ein Buch in dieser Richtung lesen. Und da es als Nachfolger von " Das Schicksal ist ein mieser Verräter " gehandelt wird, dachte ich, damit würde ich nichts falsch machen.

Der Schreibstil von  John Green ist sehr flüssig zu lesen, die erste Hälfte des Buches habe ich am Stück gelesen. Es ist den Protagonisten angemessen immer wieder in einer Jugendsprache geschrieben. Schöne Textstellen gab es immer wieder. Doch habe ich, wohl aufgrund des Hypes mehr erwartet.  Es hat mich nun nicht völlig umgehauen.

Die Hauptcharaktere sind Hazel und Gus. Da die Geschichte um sie herum erzählt wird, konnte man als Leser gut mit ihr mitfühlen . Man bekam ihr leiden hautnah mit. Was nicht immer leicht war. Zu Gus konnte ich zuerst kein so gutes Verhältnis aufbauen. Dazu war er mir irgendwie zu distanziert. Vielleicht lag es auch daran, dass man zuerst nur sehr wenig über ihn erfahren hat. Bei Hazel hingegen erfuhr man einiges mehr und somit konnte ich sie besser verstehen.

Zum Inhalt. Durch die Krebs Erkrankung der beiden, ergeben sich natürlich einige traurige Szenen. Doch für feuchte Augen, hat es bei mir nicht gereicht. Die ganze Amsterdam Geschichte, diese Versteifung auf das Buch und auch Peter Van Houten fand ich etwas komisch. Das alles hat einen recht großen Raum in der Handlungen eingenommen, wirkte für mich manchmal aber etwas deplatziert.

 
Nicht so wie ich erwartet habe. Konnte den hohen Ansprüchen nicht entsprechen.
Der Schreibstil stach nicht besonders heraus.
Traurig und ergreifend, konnte mich emotional aber nicht völlig packen.






Kommentare:

  1. Huhu Tanja,

    bei mir ist es schon sehr lange her, als ich das Buch gelesen habe. Ich weiß nur noch, dass es mir sehr gefallen hat.

    All die verdammt perfekten Tage lese ich gerade. Ich bin aber noch nicht so weit, als dass ich mir einen Vergleich zwischen den beiden Werken erlauben kann.

    Dieses "in ein Loch fallen" nach guten Büchern kenne ich. Ich habe kurz zuvor Das Lied von Eis und Feuer - Die Herren von Winterfell von G.G. Martin gelesen. Der Schreibstil von Martin ist einfach einzigartig. Es ist schwer Distanz zu gewinnen, wenn man so etwas gelesen hat.

    Ganz liebe Grüße Tanja

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    1. Hey Tanja,
      nach dLvEuF ging es mir auch so,habe lange nach etwas vergleichbaren gesucht....
      Bin sehr gespannt auf deine Meinung :-)
      Lg

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Ich freue mich über eure Kommentare :-)
Manchmal braucht meine Antwort etwas , aber sie kommt ^^