Sonntag, 24. Januar 2016

Tanja & Tanja lesen gemeinsam Das Feuerzeichen


 Tanja von Der Duft von Büchern und Kaffee und ich haben diesen Sonntag

  Das Feuerzeichen

gemeinsam gelesen und besprochen.

Meine Rezension zu dem Buch findet ihr *hier*


Wie bist du auf das Buch gekommen?


Ich habe das Buch schon einige Zeit zuvor bei den Neuerscheinungen der Verlagsgruppe entdeckt. Der Klappentext sprach mich sehr an. Ich wollte wissen, was es mit der Zwillingsthematik auf sich hatte.

Auch ich habe es in der Vorschau entdeckt und fand die Zwillingsthematik sehr interessant. War dann aber doch unsicher und hab die ersten Rezensionen abgewartet. Nach der begeisternden Rezi von Tanja, wollte ich es dann auch lesen.



Mein Lieblingscharakter: 


Kip mochte ich sehr gerne. Er hat in dem Buch die Erinnerung an seine Vergangenheit verloren und erhält seinen „Ersatznamen“ von Cass. Die Gedanken, woher er kommt, was er vielleicht einmal war, beschäftigen ihn sehr.

Ich hatte nicht so wirklich einen Liebling, da ich keinem Charakter wirklich "nah" kam. Fand aber den Zwilling von Cass, Zach sehr interessant. Ich wollte mehr über seine Beweggründe erfahren...

Welchen Charakter fandest du am nervigsten?

Zach, natürlich. Er ist so voller Missgunst und Hass. Er ist bereit seine Schwester zu verraten, nur damit er den Platz in der Gesellschaft einnehmen kann, der ihm zusteht. Allerdings fand ich ihn andererseits auch sehr gut ausgearbeitet ...




Die andere Hellseherin. Sie verrät ihre eigenen Leute.



Wie fandest du den Weltenentwurf?


Der Weltenentwurf war einerseits nichts neues. Eine Dystopie, eine zwiegespaltene Gesellschaft. Die Idee mit den Zwillingen gefiel mir allerdings sehr gut.



Die Idee mit den Zwillingen fand ich richtig toll. Das andere war altbekannt und nichts neues.



Hatte der Roman genug Spannung für dich:

Unbedingt. Durch die vielen Fragen, die die Autorin aufgeworfen hat, durch die gesellschaftliche Entwicklung, die Spaltung in zwei Gruppen „Omegas“ und „Alphas“ war für mich durchweg Spannung gegeben.


Nein, ich empfand die Handlung öfters als zäh. Für mich zog sie sich stark und zwar immer wieder. Spannung kam bei mir leider nie auf.



Was gefiel dir?

Die Geschichte rund um die Zwillinge. Wovon einer (die Omegas) mit einem Makel versehen ist und der andere (die Alphas) als perfekter Gegenpol von der Gesellschaft gefördert wird. Die Auswirkungen, die es hat, wenn eine Gruppe an Stärke gewinnt, wie weit sie bereit ist zu gehen, um ihren Platz in dieser Welt beizubehalten und der Kampf der anderen Seite, um nicht völlig ins Abseits gedrängt zu werden, fand ich perfekt dargestellt.

Ich kann mich Tanja da nur anschließen. Diese Thematik gefiel mir auch sehr. Aber das war es dann leider auch schon.



Was gefiel dir weniger?



Gegen Ende hin gab es ein paar Seiten auf denen die Charaktere ein wenig an Farbe verloren. Auch die Geschichte „dümpelte“ ein wenig vor sich hin. Das war allerdings nur eine kurze Phase, die es brauchte, um dann mit einem fulminanten Ende aufzuwarten.



Ich kam nicht wirklich an Cass ran, konnte ihren Charakter nicht richtig fassen. Die Handlung war für mich zu schleppend. Mir fehlte die Spannung. Wäre da nicht die Zwillings Sache gewesen, wäre das Buch für mich ein ziemlicher Reinfall gewesen...



Wie fandest du die Liebesromanze in dem Roman?


Die Beziehung zwischen Kip und Cass gefiel mir sehr. Sie war eher freundschaftlich und dennoch hat man gemerkt, dass die beiden eine besondere Bindung zueinander haben. Beide waren eine gute Stütze in dieser Zeit füreinander.




Mhh. Hat mich nicht ergriffen oder bewegt. Gut war, dass sie so dezent war.



Und der Schreibstil an sich?


Ich mochte die Spannung und den Handlungsstrang. Der Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich direkt in der Geschichte drin war.


War flüssig zu lesen, aber nichts besonderes, für mich stach er nicht heraus.




In diesem Buch dreht sich alles um die „Omegas“ und die „Alphas“. Erstere werden von der Gesellschaft ausgeschlossen. Sie bekommen ein bestimmtes Areal zugewiesen, auf dem sie leben können. Den Omegas fehlt es an nichts. Sie können bei den Eltern wohnen, erhalten Essen und dürfen zur Schule gehen. Alphas werden mit einem Makel geboren. Das kann ein verstümmeltes Körperteil sein oder aber eine hellseherische Fähigkeit.


Welcher Gruppe würdest du in so einer Welt wohl eher angehören? Entweder den Omegas, den es zwar an nichts mangelt, die aber dazu gedrängt werden sich von ihrem Zwilling zu entfernen und sich den Befehlen der Obrigkeit anpassen müssen oder bist du eher der rebellische Typ „Alpha“, der zwar ausgestoßen wird und um alles kämpfen muss, dafür aber frei in seinem Denken bleibt?

Ich bin so gar nicht der Kämpfertyp. Allerdings finde ich die Denkweise der Alphas nicht gut und ich würde auch ein freies Denken bevorzugen.



Mhhh, kommt für mich auch etwas darauf an, welchen Makel man hätte. Ich würde wohl einen gesunden und intakten Körper vorziehen.








Welcher Typ bist du? Eher der Omega- oder der Alphatyp?
Hast du das Buch bereits gelesen? Wie gefiel es dir? Wirst du die Fortsetzung lesen oder eher nicht?

Kommentare:

  1. Ich habe das Buch schon gelesen, war aber nicht vollständig überzeugt! :)

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  2. Hallo ihr beiden,

    nachdem mir das Buch von zwei lieben Bloggern wärmstens ans Herz gelegt wurde, habe ich es mir kurzer Hand gekauft. Es liegt jetzt schon im Klinikkoffer und wird von mir im Krankenhaus gelesen, sofern ich dazu komme ;-)

    Ich bin schon ganz gespannt wie es mir gefallen wird. Mal sehen welcher Tanja ich mich am Ende anschließen kann ;-)

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Hey Sandra ,
      ich auch,ich hoffe ja nicht mir^^
      Lg

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Ich freue mich über eure Kommentare :-)
Manchmal braucht meine Antwort etwas , aber sie kommt ^^