Donnerstag, 17. November 2016

[Rezi] No going back von Stephanie Monahan

Buchinfos:

ISBN: 9783423717052
Seiten: 336
Format: Taschenbuch
Verlag: dtv
Übersetzer: Ivana Marinovic
Erscheinungsdatum: 23.09.2016
Preis: 9,95  € (D) Kaufen


Klappentext:
Stell dir vor, du hörst den Nr. 1 Lovesong im Radio. Und er erzählt von dir.
Als Natalie den Song „Good enough“ hört, weiß sie sofort, dass er von ihr handelt. Nur dass sie nicht vor Glück platzt, sondern den Schock ihres Lebens kriegt. Denn der, der da singt, war ihre große Liebe in der Highschool. Und ihre Liebe war geheim. Niemand durfte davon wissen, dass sie mit dem Losertypen Jack Moreland zusammen war. Jack Moreland, der jetzt von seinem gebrochenen Herzen singt. Weil Natalie ihn damals sitzen lassen hat. Als sie den Song hört, kommt all das zurück. Aber auch die Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist, sich zu entschuldigen. Denn was ihr außerdem klar wird, ist, dass sie nie aufgehört hat, den Jungen mit der Gitarre zu lieben.
Quelle

 
Bei diesem Young Adult Roman sprach mich vor allem der Klappentext an. Ich habe eine süße Lovestory erwartet und diese bekam ich auch.

Das Cover hingegen hätte meine Aufmerksamkeit nicht groß erregt. Wie so oft in diesem Genre zeigt es ein Pärchen. Doch rückwirkend gefällt es mir besser und zwar nicht nur weil ich das Original Cover gesehen habe.  Durch die Farbwahl wirkt es verblichen, wie ein altes Foto, da die Themen Vergangenheit und Erinnerungen stark in der Geschichte vorkommen, passt dieser Effekt sehr schön. Er mit der Gitarre natürlich auch.

Nach 3 Jahren ist Natalie wieder zurück in ihrer verhassten Heimaststadt. Mit den Berufsräumen hat es nicht so richtig geklappt. Deswegen muss sich sie nun auch wieder mit ihren alten Freundinnen auseinander setzen. Die vier waren damals die It-Girls der Highschool. Zum Leidwesen vieler andere, die unter ihren Mobbing leiden mussten. Nun Jahre später hört Natalie den Song „Good enough“, ein richtiger Hit. Schnell merkt sie, der Song geht um sie und wurde von Jack Moreland gesungen. Dem Jungen, dem sie damals übel mitgespielt hat.

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich- Perspektive von Natalie. Leider gibt es keinen gelegentlichen Wechsel zu Jack. Dafür wird in zwei Zeitebenen Erzählt. Einmal im hier und jetzt und dann 3 Jahre in der Vergangenheit. Die Kapitel aus der Vergangenheit starten mit einem kleinen Songtext Auszug. Ein schönes Detail wie ich finde. Der Wechsel zwischen den Zeitebenen hat mir gefallen. Da so die Spannung erhöht wurde. Zum einen wollte ich wissen, wie sich alles in der Gegenwart entwickelt. Aber ich war auch neugierig, was damals passiert ist. So habe ich den Roman innerhalb eines Tages gelesen. Der lockere Schreibstil trug natürlich auch dazu bei. Ich kam sofort in einen schönes Lesefluss und war richtig in der Geschichte. Und war das Kopfkino erst mal eingeschaltet, lief es das ganze Buch über auf Hochtouren.

Die Idee der Geschichte hat mir gut gefallen. Natalie, das beliebte Mädchen, gehörte in der Highschool zu den coolen Jugendlichen und doch entwickelte sich etwas zwischen ihr und dem Außenseiter Jack. Dieser wollte schon immer Sänger werden und schafft es auch. Seine Gefühle verarbeite er in seinen Songs, doch niemand weiß, über welches Mädchen er da singt. Nur Natalie. Die Konflikte des Erwachsen werden und sich selbst finden, kommen hier gut raus.

Man erlebt Natalie von mehreren Seiten. Manchmal unsicher und verletzlich, dann wieder gemein und abhängig. Doch auch liebenswert und witzig, Gefühlsvoll und mutig. Ihre Entwicklung gefiel mir sehr und kam auch schön beim Leser an. Natürlich habe ich mich auch über sie geärgert, über ihr junges Ich. Wie sie die anderen behandelt hat und auch über ihre Freunde habe ich mich geärgert. So viel Oberflächlichkeit muss man erst einmal verdauen. Manchmal hätte ich sie mir da stärker gewünscht, doch dieser Reifeprozess hat noch gedauert. Ich fand das Ganze auch nicht zu Kitschig und das fehlen von erotischen Szenen hat mich auch nicht gestört.

 
Eine süße Liebesgeschichte mit schöner Story.
Über das Erwachsen werden und das Reflektieren.


Kommentare:

  1. Hey Tanja =)
    Bei mir werden es wohl alle 5 von 5 werden :D
    Ich fand das Buch auch unheimlich gut.
    Ich glaube im Fazit meinst du 'reflektieren', oder ? ;-)

    LG ♥
    Anna

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    1. Hey Anna,
      Uppps, einen Buchstaben vertauscht 😳 Danke fürs aufmerksam machen :)
      Bin gespannt auf deine Rezi ☺
      Liebe Grüße

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  2. Hey Tanja,
    der Klappentext spricht mich auch an, aber bei dem Cover geht es mir genau wie dir.
    Deine Rezension hört sich ja toll an. Ich bin schon total hin und hergerissen ob ich es mir nicht auch kaufen soll.
    Mir gefällt immer zu sehen bzw zu lesen wie sich Protagonisten entwickeln. Ich hoffe nur, dass mich Natalie mit ihrem 'kindischen' verhalten nicht nervt. Sowas kann ich normal nicht so leiden, aber wenn es nur am Anfang ist und sie sich dann weiter entwickelt....

    Liebe Grüße,
    Lena

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    1. Hey Lena,
      Also sie legt schon eine starke Entwicklung hin. Kindisches verhalten nervt mich auch oft. Hier war es eher so eine Oberflächlichkeit und Unsicherheit, aber das legt sich :)
      Liebe Grüße

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Ich freue mich über eure Kommentare :-)
Manchmal braucht meine Antwort etwas , aber sie kommt ^^