Freitag, 14. Juli 2017

[Rezi] Among the Stars von Samantha Joyce

Buchinfos:

ISBN: 978-3-442-48623-6
Seiten: 352
Format: Taschenbuch
Verlag: Goldman
Übersetzer: Nicole Hölsken
Erscheinungsdatum: 19.06.2017
Preis: 9,99 € (D) Kaufen



Klappentext:
Elise Jameson hat die weltberühmte Bestsellerserie „Viking Moon“ geschrieben – aber keiner weiß es. Denn nach einem schrecklichen Unfall ist Elise taub, unglaublich schüchtern und bleibt lieber inkognito. Doch dann werden ihre Bücher mit Hollywoodstar Gavin Hartley verfilmt, und man besteht auf die Anwesenheit der Autorin am Set. Kurzerhand beauftragt Elise die wunderschöne Unbekannte Veronica Wilde damit, ihren Platz einzunehmen, während sie selbst sich als Assistentin ausgibt. Als sie neue Freunde findet und Gavin näherkommt, fällt es ihr jedoch zunehmend schwer, sich hinter ihren Lügen zu verstecken. Ist es Zeit, der Welt zu zeigen, wer sie wirklich ist?
Quelle

 
Auf Among the Stars habe ich mich gefreut. Erwartet habe ich eine lockere Liebesgeschichte. Angesprochen hat mich der Klappentext und durch den Umstand, dass Elise taub ist habe ich mir eine besondere Liebesgeschichte versprochen. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, die Geschichte wirkte leider sehr konstruiert.

Elise hat schon im Teenageralter eine Bestsellerserie geschrieben, nämlich  „Viking Moon“. Diese soll nun sogar verfilmt werden, mit niemand Geringeren als Hollywoodstar Gavin Hartle, für den Elise total schwärmt. Doch Elise ist seit einem schrecklichen Unfall sehr schüchtern, dabei beeinträchtigt sie ihre Taubheit eigentlich gar nicht, dafür aber die Nabe im Gesicht. Deswegen hat sie auch ihrer Agentin ein falsches Foto geschickt, als diese ein Autorenbild für den Umschlag wollte. Doch nun soll Elise die Dreharbeiten begleiten, gar nicht so einfach, wenn alle denken, die Erfolgsserie hätte jemand anderes geschrieben......

Die Geschichte klang für mich richtig süß. Der Einstieg in das Buch gelang mir auch leicht. Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig. Ein großer Pluspunkt, da mich Story und Charaktere nicht so überzeugen konnten. Dafür ließ sich das Buch aber trotzdem sehr schön lesen. Elise mochte ich zu Beginn noch, sie wurde mir dann auch nicht wirklich unsympathisch. Aber sie hat sich manchmal so naiv und unüberlegt verhalten, dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln konnte. Doch auf der anderen Art war sie auch Süß und liebenswert.

Gavin Hartley, der Hollywoodstar ist einfach nur perfekt. Und dadurch für mich leider ziemlich uninteressant. Er ist ein gefeierter Star, sieht unglaublich gut aus und hat auch noch einen so weißen Charakter, dass man förmlich geblendet wird. Für mich zu viel, er wirkte auf mich nicht echt, sondern gestellt. Wie eine Erfindung, die man im wahren Leben nicht antreffen würde.

Manchmal hatte ich das Gefühl, das ich zu alt für die Geschichte bin. Ich habe eine etwas reifere Geschichte erwartet. Ich finde es aber auch immer schwer, so etwas vorher abzuschätzen. Manchmal sind 19 jährige Protagonistinnen wie Erwachsene und manchmal noch total im Teenagermodus. Man weiß nie so genau, was einen erwartet. 

Der große Minuspunkt war für mich die Glaubwürdigkeit. Die Geschichte wirkte auf mich so konstruiert. Ich hatte beim Lesen nicht das Gefühl, das es wirklich ist. Konnte so nicht richtig im Buch versinken. Auf der Gefühlsebene gepackt hat es mich leider auch nicht. Versteht mich nicht falsch, die beiden sind ein süßes Paar und ich finde es toll, wie der Hollywoodstar mit Elise umgeht. Wie er ihren Narben keine Beachtung schenkt und sie so akzeptiert wie sie ist. Und auch wie sich Elise entwickelt hat mir gefallen, lernt zu sich selbst zu stehen.

 
Eine süße und niedliche Geschichte, die mir aber zu konstruiert wirkte.
Mir hat die Authentizität gefehlt.
Wer gerne jugendliche Liebesgeschichten liest, in denen Realismus kein Thema spielt, wird sich sicherlich mit der Geschichte anfreunden.
Der lockere und leichte Schreibstil der Autorin hat die Geschichte für mich noch mal aufgewertet.
Elise konnte mich nicht völlig überzeugen, ihre Entscheidungen waren manchmal einfach zu naiv. 
Und Gavin, der männliche Part war mir viel zu glatt. 


http://weinlachgummis.blogspot.de/p/danke.html





Kommentare:

  1. Huhu Tanja,

    du hast mir aus der Seele gesprochen. Diese Geschichte wirkte einfach viel zu vorausgeplant. Die Handlungen konnte man vorhersehen und die romantischen Szenen waren zu glatt. Mit Elise war es für mich auch immer ein Zwischenspiel zwischen, sie ist recht süß oder einfach nur naiv. Bei deinen Worten zu Gavin, konnte ich nur nicken, aber auch Veronica war mir zu glatt. Oder ist Eindimensional das bessere Wort bei ihr? Gavin ist der perfekte Traumtyp und Veronica ist die perfekte Bösewichtin. Schade, aber als gute Unterhaltung für Zwischendurch ist es sicherlich ausreichend.

    Ganz liebe Grüße
    Leni =)

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    1. Hallo Leni,
      stimmt hab ganz vergessen etwas zu Veronica zu schreiben^^ Eindimensional ist ein sehr gutes Wort dafür. Ja nett für zwischendurch doch schade, weil die Idee Potenzial hatte. Es soll wohl noch einen Teil geben, dann über Veronica, den werde ich aber nicht mehr lesen.....
      Ganz Liebe Grüße

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Ich freue mich über eure Kommentare :-)
Manchmal braucht meine Antwort etwas , aber sie kommt ^^