Montag, 25. September 2017

[Rezi] Piper Perish von Kayla Cagan

Buchinfos:

ISBN: 978-3-7373-5441-7
Seiten: 400
Format: Hardcover
Verlag:  FISCHER Sauerländer
Übersetzer: Maren Illinger
ab 14 Jahren
Erscheinungsdatum: 24.08.2017
Preis: 16,99  € (D) Kaufen



Klappentext:
»Wir werden leuchten wie Sterne.«
Piper, ihr Freund Enzo und ihre beste Freundin Kit haben keine Lust, normal zu sein. Sie wollen das Leben fühlen, ihren Träumen folgen, sich von nichts aufhalten lassen. Und sie wollen nach New York, wo all das möglich scheint. Doch kurz bevor die Schule endlich vorbei ist, geht alles schief: Kit fällt durch die Aufnahmeprüfung für die Kunsthochschule, Piper wird zwar angenommen, aber ihre Eltern können die Studiengebühren nicht aufbringen. Und Pipers große Liebe Enzo gesteht ihr, dass er sich verliebt hat – in einen Jungen.
Alle Träume zerplatzen, Pipers Pläne sind plötzlich nur noch Chaos und Zweifel, aber dickköpfig hält sie daran fest. Denn WENIGER, KLEINER, VERNÜNFTIGER oder EINFACH ist für Piper keine Option. Sie will leuchten.

Das Tagebuch einer Träumerin!
Quelle

 
Aufmerksam auf das Buch wurde ich aufgrund des Covers, dann habe ich den Klappentext gelesen und fand er hat sich echt gut angehört. Drei Jugendliche die keine Lust darauf haben normal zu sein, die zusammen nach New York wollen. Doch dann kommt raus, dass ihr Freund schwul ist und ihre beste Freundin durch die Aufnahmeprüfung fällt. Aber trotzdem geht Piper ihren Weg.

So hatte ich vom Klappentext her eine völlig falsche Erwartung an das Buch. Ich dachte zumindest ein Teil der Handlung würde in New York spielen und man würde Piper dabei begleiten, wie sie reift und alleine ihren Weg in NY geht. Wie sie so manche Schwierigkeiten überwinden muss, aber letztendlich merkt, dass sie all dies auch alleine schaffen kann, da ihre Freunde ja nicht mit kommen können.

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Eine negative Rezension zu schreiben fällt mir echt nicht so leicht. Aber mich hat so einiges an dem Buch gestört. Fangen wir mit Piper an. Sie kommt mir manchmal vor wie eine 10 Jährige. Gerade zu Beginn fängt sie andauern Sätze an mit, Andy hat gesagt. Sie ist ein großer Fan von Andy Warhol, was ja völlig in Ordnung ist. Aber ich hatte das Gefühl sie entwickelt keine eigene Persönlichkeit, sonder macht einfach nur was er machen würde oder was ihre Kunstlehrerin ihr sagt. Oder was irgendjemand anderes sagt. Aber nicht, dass sie wirklich eine eigene Persönlichkeit hat. Und dabei dachte ich, genau darum würde es hauptsächlich in dem Buch gehen. 

Dann der nächste Punkt. Ich lese gerne Bücher, die in Form von Tagesbucheinträgen geschrieben sind. Doch auch hier hatte ich das Gefühl, die Einträge würden von einem Kind stammen. So oft werden Banalitäten geschrieben, was sie eingekauft hat und einfach etwas was nicht mal ich früher in mein Tagebuch geschrieben hätte, weil ich es als uninteressant empfunden hätte.  Man kann wohl sagen, ich kam mit Piper einfach überhaupt nicht zurecht.

Auch die anderen Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Ihre Schwester fand ich wirklich schrecklich und auch ihre Eltern habe ich nicht verstanden. Ihre beste Freundin und ihr Ex Freund reihen sich da ein. Es gab nicht einen Charakter, den ich mochte. 

Zu der Geschichte. Es geht viel um Kunst, irgendwie, den so wirklich greifbar war das Thema trotzdem nicht für mich. Die Probleme im Buch waren für mich auch nicht wirklich Probleme, oder eher gesagt wirkten sie auf mich so erzwungen. Beide Eltern haben einen guten Job, trotzdem muss gerechnet werden was das College angeht und ach es ist kein Geld da. Da musste ich dann an all die Teenager denken, die aufs College gehen möchte und keine zwei Berufstätigen Eltern haben, nicht in einer guten Gegend und in einem Haus wohnen, die keine selbst gekochten Mahlzeiten bekommen. Zum Teil wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht und ich habe mich einige Male geärgert.

 
Ich habe auf eine spezielle Geschichte gehofft, mit Charakteren, die etwas besonders sind.
Die Geschichte, wie ein Mädchen ihren eigenen Weg geht und in New York landet.
Doch letztendlich habe ich mich über die Charaktere geärgert.
Leider fand ich Piper sehr unreif und allgemein die meisten Charaktere undankbar.
Tagesbucheinträge an sich lese ich gerne, doch hier kamen mir zu viele Banalitäten drin war.
Ich würde das Buch eher jüngeren Leserinnen empfehlen.



*Hier* findet ihr eine positive Rezi von


http://weinlachgummis.blogspot.de/p/danke.html

1 Kommentar:

  1. Hallo Tanja,
    über das Buch haben wir uns ja schon ein wenig unterhalten. Ich finde, dass der Klappentext eigentlich sehr interessant klingt. Schade, dass deine Erwartungen, gerade was die New York-Reise angeht und auch was die Protagonistin betrifft, nicht erfüllt wurden.
    Ich habe festgestellt, dass ich die Protagonistin auch zu einem Teil mögen muss, damit mir die Geschichte gefällt. Daher kann ich gut verstehen, dass alleine dieser Punkt schon dafür gesorgt hat, dass du mit dem Buch nicht mehr warm geworden bist.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja

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