Mittwoch, 13. März 2019

[Rezi]Dollar - Buch 1: Pennies von Pepper Winters

Buchinfos:
ISBN: 978-3-86552-717-2
Seiten: 384
Format:  Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Verlag: Festa
Übersetzer: René Ulmer
Erscheinungsdatum: 
Preis:  14,99 € / 4,99€ (D) Kaufen (Werbung gem. TMG)

Reihe:   Dollar
Band 1:Pennies
es werden noch 5 weitere Bände folgen

Klappentext:
»In dieser Geschichte bin ich nicht der Held, Pimlico. Ich bin nur ein weiterer Schurke. Das solltest du nie vergessen.«

Es war einmal … Ich war 18 Jahre alt und Studentin.
Dann wurde ich erwürgt, wiederbelebt und verkauft.
Jetzt bin ich Pimlico und das Eigentum eines kranken Bastards, gefangen in einem Martyrium aus Schmerz und Erniedrigung.
Ich leide und schweige. Aber ich gebe nicht auf. Ich kann nicht.

Und dann betrat er meinen Käfig der Stille: Elder Prest. Der einzige Mann, der mich anschaute und mich tatsächlich sah. Der einzige Mann, der gnadenloser ist als mein Besitzer.
Er will mich aus Gründen, die ich nicht verstehe ...

Dark Romance von Pepper Winters. Jedes Buch der New York Times-Bestsellerautorin ist eine gewaltige Reise voller Schmerz und Leidenschaft.
Quelle  (Werbung gem. TMG)

 
Ich liebe die Tears of Tess Bücher der Autorin, deswegen waren meine Erwartungen hier auch hoch. Tasmin, und an dieser Stelle möchte ich kurz anmerken, wie toll ich die seltenen Namen finde, stirbt und wird wieder zum Leben erweckt. Doch nun ist sie nicht mehr Tasmin, sondern Pimlico. Von einer freien jungen Frau wird sie zur Sklavin. Entführt und verkauft an den höchst Bietenden. 

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus ihrer Perspektive und aus der von Elder. Er ist geheimnisvoll und kommt eigentlich nur für ein Geschäft zu Pimlicos Besitzer, doch trifft er dort auf die gebrochene junge Frau und diese lässt ihn nicht mehr los. Ich fand ihn sehr interessant, immer wieder nimmt er Bezug auf seine Vergangenheit, und doch bleibt vieles im Ungewissen. Es gibt auch noch Briefe oder eher Tagesbucheinträge, die die Protagonistin an "Niemand" schreibt.

Pimlico ist eine wahnsinnig starke Protagonistin. Sie lebt  über eine lange Zeit als Sklavin und wird misshandelt. Hier überlässt die Autorin einiges der Fantasie des Lesers, so wird nicht explizit darauf eingegangen, was wenn man die Szenen bedenkt, auch besser ist. So ist das Buch durchaus auch brutal und nichts für zartbesaitet, aber doch nicht zu schlimm, um es nicht zu verschlingen.

Über kaum noch etwas hat Pim die Kontrolle, doch über eines ist sie noch Herrin, nämlich über ihre Stimme. So entscheidet sie sich nicht mehr zu sprechen, warum ich das erwähne. Weil dies zwar auch positive Aspekte für die Geschichte hat, so war es sehr interessant zu lesen, wie Elder sie ganz ohne Sprache versteht. Doch liebe ich Dialoge und diese machen eine Geschichte für mich lebendig, diese habe ich hier manchmal vermisst. Und auch wurden mir die inneren Monologe der Protagonistin manchmal zu viel, ich verstehe natürlich, dass ihre Gedanken immer wieder um das Gleiche kreisen. Wem würde es in so einer Situation nicht so gehen, aber trotzdem war es für mich als Leser an diesen Stellen nicht so spannend. Dafür gab es aber einige andere sehr spannende Stellen, wo ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Besonders gegen Ende.


 
18 Jahre in Freiheit und dann folgt die Gefangenschaft.
Pimlico ist eine wahnsinnig starke Protagonistin, die nach einem Martyrium auf Elder trifft, der zwar auch gefährlich scheint, aber auch ihre Rettung sein könnte.
Kann dieser geheimnisvolle Mann dem Leiden ein Ende machen?
Eine nervenaufreibende Geschichte, die mich zwar emotional nicht ganz abheben konnte, aber trotzdem durch die Story hervorsticht.



https://weinlachgummis.blogspot.de/p/danke.html


2 Kommentare:

  1. Huhu Tanja,
    deine Kritikpunkte finde ich sehr nachvollziehbar. Auch für mich sind Dialoge in Büchern unglaublich wichtig. Ich habe schon öfters festgestellt, dass ich Schwierigkeiten hatte richtig in Geschichten einzutauchen, wenn die wörtliche Rede fehlte.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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    Antworten
    1. Hallo Tanja,
      ja, gell? Ist schon komisch, was man so braucht, um so richtig in einer Geschichte aufzugehen.
      Ganz liebe Grüße

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Ich freue mich über eure Kommentare, eine Antwort kann manchmal etwas länger dauern, aber sie kommt.
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