Mittwoch, 25. März 2020

[Rezi] Der letzte Wunsch von Andrzej Sapkowski

Buchinfos:

ISBN: 978-3-423-26264-4
Seiten: 384
Verlag: dtv
Übersetzer: Erik Simon
Erscheinungsdatum:
Preis:  16 € (D) Kaufen (Werbung gem. TMG)



Klappentext:
Die Bücher zur NETFLIX-Serie – Die Vorgeschichte 1 in der opulenten Fan-Edition
Der Hexer Geralt von Riva verdient sein Geld mit Kämpfen gegen Ungeheuer aller Art. Über einen Mangel an Aufträgen kann er sich nicht beklagen, denn es gibt genügend Leute, die dringend Hilfe gegen Vampire, Drachen und andere dämonische Wesen brauchen. Als Geralt eines Tages einen Luftgeist befreit, schlägt ihn dieser mit der verhängnisvollen und quälenden Liebe zu der schönen Zauberin Yennefer. Und dann wird Geralts bester Freund schwer verletzt und braucht seine Hilfe...
Quelle  (Werbung gem. TMG)

 

Ich wollte unbedingt zunächst die Bücher lesen bevor ich mich der allseits gelobten Netflix Serie zu The Witcher widme. Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Universum, besonders da so viele davon begeistert sind. Die Aufmachung des Buches ist richtig schön. Alleine schon, wenn man es in die Hand nimmt und über das Cover fährt.

Zunächst hatte ich etwas Probleme in die Welt zu kommen und habe ein paar Seiten gebraucht bis ich in diesem Universum angekommen bin. Der Schreibstil, der zuweilen ein bisschen anstrengend ist, hat mir den Einstieg nicht erleichtert. Doch auch hier habe ich mich mit der Zeit daran gewöhnt. Ich würde nicht sagen, dass Andrzej Sapkowski einen ausschweifenden Stil hat, er verliert sich nicht in endlosen Beschreibungen. Und konzentriert sich eigentlich auch auf das wesentliche, trotzdem muss man sich beim Lesen konzentrieren, nicht nur, weil die Welt komplex ist, sondern auch aufgrund seiner Ausdrucksweise.

Der letzte Wunsch ist der erste Band der Kurzgeschichten Sammlungen und beinhaltet 6 Kurzgeschichten. Die Geschichten liefern vorab einen guten Einblick in das Universum und ich glaube, man versteh dann auch mehr von der ursprünglichen Reihe, gerade was manche Charaktere angeht. Die Ideen haben mir richtig gut gefallen, so mochte ich diesen dezenten Märcheneinfluss und musste öfters schmunzeln über Geralt.

Geralt ist wie man sich denken kann der Hauptcharakter des Buches. Leider wird nicht aus seiner Perspektive erzählt, was ich sehr angenehm gefunden hätte. Trotz das man ihn als Leser begleitet, bleibt er doch auf seine Art geheimnisvoll finde ich, oder eher gesagt ein bisschen undurchschaubar.

In den einzelnen Kurzgeschichten gab es immer wieder Höhen und Tiefen. Gerade gegen Ende wurde es oft sehr spannend. Meistens gab es kämpfe und einige actionlastige Szenen. Doch manchmal Flaute die Spannung mittig etwas ab. Besonders wenn die Handlung still stand, weil sich Geralt z.b. gerade bei einem Empfang / Essen befindet. Kurzum, die Geschichten konnten mich nicht permanent fesseln. Und dadurch, dass ich mich beim Lesen doch stärker konzentrieren musste, hat es etwas gedauert bis ich das Buch beendet hatte.

Ich empfehle die Geschichte auf jeden Fall allen Fans der Serie und Lesern, die gerne High-Fantasy Geschichten lesen und keine Probleme mit einem etwas schwierigeren Schreibstil haben, den man nicht so einfach weg lesen kann.



https://weinlachgummis.blogspot.de/p/danke.html


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über eure Kommentare, eine Antwort kann manchmal etwas länger dauern, aber sie kommt.
Zum Thema Datenschutz:
Mit Absenden eines Kommentars und beim Setzen eines Hakens für weitere Benachrichtigungen auf Folgekommentare erklärst Du Dich einverstanden, dass personenbezogene Daten (z.B. IP-Adresse, Standort des Logins etc.) eventuell abgespeichert und von Blogger / Google weiterverarbeitet werden.
Anonymes Kommentieren ist möglich, hierbei wird die IP-Adresse erfasst.
Weitere Informationen findest Du hier.
Datenschutzerklärung :
von Google
von Weinlachgummis Naschtüte