Donnerstag, 29. Oktober 2020

[Rezi] All das Ungesagte zwischen uns von Colleen Hoover


Buchinfos:
ISBN: 978-3-423-23022-3
Seiten: 448
Format: Klappbroschur
Verlag: Dtv
Übersetzer: Katarina Ganslandt
Erscheinungsdatum: 23. Oktober 2020
Preis: 14,90€ (D) Kaufen (Werbung gem. TMG)

Klappentext:
»Die Queen hat wieder einen Volltreffer gelandet.« Leserstimme
Ein tragischer Unfall macht das Familienleben von Morgan von
einer Sekunde auf die andere zunichte: Ihr Mann Chris stirbt – ebenso wie ihre Schwester Jenny.

Zur unendlichen Trauer um den Verlust von Mann und Schwester kommt für Morgan eine albtraumhafte Erkenntnis: Ohne es zu wissen, lebte sie seit Jahren in einem Lügengebäude. Morgans einziges Bestreben ist es nun, zumindest für ihre 16-jährige Tochter Clara die Erinnerung an glückliche Zeiten aufrechtzuerhalten. Doch je mehr sie sich um das Wahren der Fassade bemüht, desto mehr entgleitet ihr die Beziehung zu ihrer eigenen Tochter.
Quelle  (Werbung gem. TMG)

 

Wenn mich jemand nach meinen Lieblingsautorinnen fragte, war Colleen Hoover immer mit dabei. Zweimal hat sie es schon geschafft, Jahreshighlights zu schreiben. Deswegen weiß ich nicht recht, ob ich mich verändert habe, oder es an der Geschichte lag, denn diese lag mir so überhaupt nicht. Eins vorweg, sie ist nicht schlecht, nein, eine Geschichte wie man sie oft antrifft in diesem Genre, aber zwischen uns hat es einfach nicht gefunkt. 

Da wäre die Storyline, die ich leider nach dem Lesen des Klappentextes vorhersehbar fand. Die großen Oh Wow Momente blieben aus. Und leider auch die Gefühlte, schwer vorstellbar bei einem Hoover Buch, aber ich habe nichts empfunden beim Lesen. Wobei, das stimmt nicht ganz, ich war genervt. So schrecklich genervt, weil nicht miteinander gesprochen wurde.  Ja, hätte ich mir vermutlich bei dem Titel denken können, aber leider hat es erst beim Lesen klick gemacht.

Dieses nicht miteinander reden ist ein häufiges Instrument in Büchern, doch hier war es für mich einfach zu viel. Zu viel was nicht gesagt wurde, vermutlich liegt das an mir, weil ich lieber eine unbequeme Wahrheit höre, als in einer Lüge zu leben und es so auch praktiziere. Natürlich könnte ich auch zu einem gewissen Grad verstehen, warum nicht gesprochen wurde. Aber je mehr Konflikte dadurch entstanden sind, desto geringer wurde mein Verständnis. 

Doch es war nicht alles schlecht. Der Schreibstil von Hoover ist wie gewohnt sehr flüssig und angenehm zu lesen. Und ich mochte Miller total und auch seinen Grandpa. Die beiden zusammen waren spitze. Auch Jonah war mir sympathisch. Clara war ein Paradebeispiel für einen Teenager und für mich sehr ansprechend, was mir das Lesen erschwert hat. Morgan fand ich durchaus schlüssig in ihrer Rolle und auch nachvollziehbar. 


 
Leider nicht mein Buch. 
Die weiblichen Protagonisten konnten mich nicht überzeugen, Clara fand ich sehr anstrengend. 
Miller und Jonah hingegen mochte ich, sie haben die Geschichte für mich aufgewertet.
Auch wenn der Titel es schon verrät, empfand ich all das ungesagte als ziemlich nervig. 
Das Buch ist nicht schlecht, es gibt 2 schöne Lovestorys und es zeigt auf, wie sich Konflikte hochschaukeln können, wenn man nicht ehrlich und offen miteinander spricht.
Doch war es für mich zu anstrengend wie das ganze umgesetzt wurde. 


https://weinlachgummis.blogspot.de/p/danke.html




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