Sonntag, 25. April 2021

[Rezi] Die Erfindung von Alice im Wunderland von Peter Hunt

[Werbung] Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 


Buchinfos:


ISBN: 978-3-8062-4264-5
Seiten: 128
Format: Hardcover
Verlag: wbg Verlag
Übersetzer: Gisella M
Erscheinungsdatum:  09.03.2021
Preis: 28 € (D) Kaufen (Werbung gem. TMG)

Klappentext:
Wir sind alle verrückt hier: 150 Jahre Alice im Wunderland

Zweifelsohne ist die Geschichte der kleinen Alice eines der verrücktesten Bücher der Welt und ein Meilenstein der Kinderliteratur. Genauso ungewöhnlich ist auch die Entstehungsgeschichte des Kinderbuch-Klassikers. Charles Dodgson alias Lewis Carroll, ein exzentrischer Oxford-Mathematiker, erfand die Grinsekatze, die Herzkönigin und das weiße Kaninchen eher beiläufig während einer Bootsfahrt auf der Themse.

Vor 150 Jahren erschienen »Alice im Wunderland« und »Alice hinter den Spiegeln«. Peter Hunt gratuliert mit einem wunderschön illustrierten Geschenkbuch, das viele Hintergrund-Informationen für Alice-Fans bereithält:

Wer war Lewis Carrol? Die Biografie und Gefühlswelt des Schriftstellers
Alice Pleasance Lidell und andere Vorbilder für die Romanfiguren
Leben in Oxford: Alice als satirischer Spiegel des viktorianischen Englands
Alice entschlüsselt: Fiktion, Wahrheit und Anspielungen in »Alice im Wunderland«
Ein Wiedersehen mit den klassischen Buch-Illustrationen von John Tenniel
Sinn, Unsinn, Hintersinn: warum »Alice im Wunderland« bis heute begeistert

In den Alice-Büchern gibt kaum einen Satz, der nicht mehrere Bedeutungen, verborgene Scherze und versteckte Anspielungen auf intellektuelle, politische und persönliche Ereignisse enthält. Peter Hunt entschlüsselt die Geheimnisse und erzählt, wie die berühmten Nonsens-Romane entstanden und ihren Siegeszug um die Welt antraten. Zeitgenössische Fotos lassen das Viktorianische England wieder aufleben, während uns John Tenniels unvergessliche Zeichnungen ein Wiedersehen mit Figuren wie der Cheshire Cat und dem verrückten Hutmacher bescheren. Die unglaubliche Fülle an Details zur Entstehungsgeschichte von »Alice im Wunderland« und »Alice hinter den Spiegeln« machen das Buch zu einem idealen Geschenk für alle großen und kleinen Fans! Quelle  (Werbung gem. TMG)

 

Alice im Wunderland mochte ich schon als Kind und so war ich neugierig auf die Hintergründe. In Die Erfindung von Alice im Wunder Land, Wie alles begann erfahren wie die Hintergründe der Geschichte und deren Nachfolger, so wie einiges zum Autor.

Peter Hunt ist Professor für Kinderliteratur, so verwundert es nicht, dass er hinter die Kulissen blicken wollte und dieses Buch geschrieben hat. Ich muss gestehen, der Schreibstil war nicht immer meins. Es liest sich mehr wie ein Lehrbuch, was bei Hunts Hintergrund nicht verwunderbar ist. Der Leserschaft werden allerlei Fakten und Informationen geliefert und diese Fülle an Wissen war für mich bisweilen etwas trocken. Dies lag auch daran, dass der Autor hin und wieder sehr ins Detail ging, was dann in der Summe nicht mehr so fesselnd war und eher etwas anstrengend zum Lesen.

Deswegen würde ich das Buch eher für Fans empfehlen, die wirklich mehr wissen wollen und mit den richtigen Erwartungen an die Geschichte ran gehen. Nämlich, dass man das Buch nicht so locker flockig lesen kann. Wenn man damit aber klarkommt, bekommt man wirkliche viel Wissen geliefert. So wusste ich zum Beispiel nicht, dass Lewis Carroll nur sein Künstlername ist. Oder dass der Struwwelpeter, der mich als Kind traumatisiert hat, eine Parodie, auf die ganzen "Du darfst nicht" Kinderbücher zu der Zeit war. 

Ich fand es wirklich sehr interessant zu erfahren was hinter der Geschichte steckt und man erfährt wirklich viel. Untermalt wird der Text von Zeichnungen und Fotos. Diese sind stimmig und passend gewählt. Dadurch, dass der Text wie gesagt eher etwas trocken ist, lockern die Bilder dann immer wieder etwas auf und ich habe mich immer wieder gefreut, wenn ein neues Bild kam.

 
Empfehlung für alle Alice im Wunderland Fans, die gerne mehr wissen wollen, sei es über die Hintergründe, dem Autor oder auch Bezug zu anderen englischen Kinderbüchern.
Man muss sich aber darauf einstellen, dass man das Buch nicht so locker flockig lesen kann. Da es sehr informativ zum Teil detailliert und dadurch manchmal etwas trocken und fordernd sein kann.


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