Montag, 21. Juni 2021

Roboterland von Jenny Kleeman

[Werbung] Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 


Buchinfos:


ISBN: 978-3-442-31601-4
Seiten: 416
Format: Paperback
Verlag: Goldmann
Übersetzer: Petra Pyka
Erscheinungsdatum: Mai
Preis:  16€ (D) Kaufen (Werbung gem. TMG)

Klappentext:
Willkommen in Roboterland? In ihrem eindrucksvollen Debüt nimmt uns die britische Journalistin und Dokumentarfilmerin Jenny Kleeman mit auf eine faszinierende Reise in die Welt von morgen – die schon heute entsteht. Die technische Entwicklung wird bald alle Bereiche unseres Lebens komplett verändern: wie wir geboren werden, essen, Sex haben und sterben. Kleeman trifft die Entwickler von Sexrobotern, von Organen und Fleisch aus dem 3D-Drucker und von künstlichen Gebärmüttern. Hautnah beobachtet sie, wie High-Tech-Erfindungen unseren Alltag erobern. Was macht diese radikale Veränderung mit uns? Werden wir in Roboterland noch menschlich sein? Eine hochspannende Live-Reportage aus den Labors unserer Zukunft, in denen die Grenzen des uns Bekannten radikal verschoben werden.

Quelle  (Werbung gem. TMG)

 

Roboterland: Wie wir morgen lieben, leben, essen und sterben werden ist ein sehr interessantes Buch. Eins vorweg, es ist kein Buch, welches man mal so eben wegließt. Dies liegt zum einen daran, dass der Leserschaft einige Fakten und Wissen geboten wird und zum anderen daran, dass man das gelesene auch erst einmal verdauen muss. 

Denn Jenny Kleeman zeigt der geneigten Leserschaft viele Innovationen auf, die man vielleicht gar nicht so auf dem Schirm hat. Ich zum Beispiel wusste zwar von einzelnen, aber nicht welches ausmaß sie annehmen und das war zum Teil schon erschreckend. Aber auch wahnsinnig interessant und bereichernd. Man muss selbst zunächst verarbeiten, was auf einen zukommen könnte und wie weit die Wissenschaft bzw. Technik schon ist oder bald sein wird. 

Dabei hat Jenny Kleeman ganze Arbeit geleistet, sie hat wirklich gut recherchiert wie man schnell merkt und auch wie sie die Dinge dann an das Publikum bringt, ist super. Nicht zu wertend, man merkt schon wie sie zu den einzelnen Dingen steht, da es im Gespräch einfach auch mit rauskommt, aber sie diktiert den Lesern keine Meinung auf. Sondern liefert die nötigen Informationen und Fakten, damit sich jeder Mensch selbst eine Meinung bilden kann. Wobei ich hier auch sagen muss, dass dies zu Beginn noch nicht ganz so ausgefeilt war, aber ich mochte ihre kritischen Interviewfragen und fand es gut, wie sie ihren Stil im verlauf verfeinert hat. 

Es geht um Themen wie Roboter, genauer gesagt Sexroboter, wobei diese, wenn alles so klappt, wie es soll, einen Menschen weitestgehend ersetzen können. Außerdem geht es noch um Organe und Fleisch aus dem 3D-Drucker, das Thema fand ich auch sehr interessant. Erschreckend fand ich ein bisschen das Kapitel über die  künstliche Gebärmütter. Der Grad bei Innovation und was ethnisch okay ist, ist schmal bei manchen Themen und auch Typ abhängig, was den einen nicht stört, wird dem anderen bitter aufstoßen. Doch würde diese Innovation, wie auch einige andere zweifellos vielen Menschen helfen. Ich denke letztendlich kommt es immer auf den Menschen drauf an, was er daraus macht. Hilft man kinderlosen Paaren oder möchte man langfristig perfekte Babys züchten?



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